KAT_A 5, 2019
Beide Künstler eint die Leidenschaft für Skulptur und Zeichnung als ihr Sprachmittel sowie ein feinsinniger, tiefgründiger Humor, der oft erst auf den zweiten Blick erkennbar ist. Subtile Gesellschaftskritik und das Vorhalten eines Spiegels menschlichen Verhaltens – wie eine Doppelköpfigkeit – trifft sich gerade im zeichnerischen Werk mit wunderbarem Witz oder Ironie.
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In ihren inhaltlichen und auch medialen Formfindungen lösen sie sich vom konventionellen Skulpturbegriff, experimentieren spielerisch und führen die Skulptur formal frei in die Gegenwart. Auffällig bei beiden ist die Handhabung des Sockels, der oft Teil des bildhauerischen Werks ist.



Während bei Schütte teilweise die Spuren der Bearbeitung – seine Handschrift – im Werk impliziert sind, spielt Schmitten in vielen Arbeiten mit einer perfektionierten Hochglanzästhetik, die im Gegensatz zu seinen manchmal dystopischen, oft surrealen und narrativen Bildwelten zu stehen scheint.